Satzung

§ 1 Name und Sitz

Der Verein führt den Namen: Bürger-Schützen-Verein
Bochum-Hamme e.V. gegr, 1881 und hat seinen Sitz in
Bochum-Hamme. Er ist beim Amtsgericht in Bochum im
Vereinsregister mit der Registernummer VR 1228 eingetragen.

§ 2 Zweck des Vereins

Der Bürger-Schützen-Verein Bochum-Hamme e.V. gegr.
1881 bezweckt die Förderung des Schießsports nach einheitlichen
Richtlinien und Pflege des Schützenbrauchtums.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar
die vorgenannten gemeinnützigen Ziele, im Sinne des
Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

1. Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports.
Dieser Zweck soll verwirklicht werden durch regelmäßige
Trainingsabende, Teilnahme an Wettkämpfen
und Vergleichs schießen sowie Ausbildung schießsportbegeisterte
Person.

2. Ein weiterer Zweck ist die Förderung des Brauchtums
durch z. B. Besuch und Teilnahme an Volks – und
Brauchtumsfeste.

Es wird kein Gewinn erstrebt. Der Verein ist selbstlos
tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche
Zwecke.

§ 3 Mittelverwendung

Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige
Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten
keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf
keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der
Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig
hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Auflösung des Vereins

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei
Wegfall seines bisherigen Zweckes, fällt das Vermögen
des Vereins je zur Hälfte der katholischen und evangelischen
Kirchengemeinde in Bochum-Hamme zwecks
Unterstützung der Armen zu.
Die Auflösung des Vereins kann nicht erfolgen, solange
noch 4 Mitglieder demselben angehören. Sollte eine
Kompanie aus dem Bataillon ausscheiden, so hat diese
keinerlei Anrecht auf das gesamte Vereinsvermögen.
Alle Streitfragen im Interesse des Vereins entscheidet der
Bataillonsvorstand.

§ 5 Mitgliedschaft

Die Mitglieder bestehen aus:

a) den ordentlichen Mitgliedern
b) den Ehrenmitgliedern.

Ordentliches Mitglied kann jede(r) achtbare in Bochum-Hamme
oder in der Nachtbarschaft wohnende Bürgerin
und Bürger werden. Ehrenmitglieder werden auf Antrag
des Vorstandes in der Jahresversammlung mit 3/4
Stimmenmehrheit der Anwesenden ernannt. Mitglieder,
welche sich freiwillig zum Wehrdienst melden oder eingezogen
werden, bleiben während ihrer Zugehörigkeit
zur Bundeswehr ohne Beitragszahlung Mitglied des
Vereins. Die Mitgliedschaft erlischt durch den Tod,
durch freiwilligen Austritt aufgrund schriftlicher
Abmeldung, durch Streichung in der Mitgliederliste oder
durch Ausschluß. In der Mitgliederliste gestrichen werden
Mitglieder, welche:

a) mit der Entrichtung der laufenden Beiträge länger als
3 Monate im Rückstand bleiben,

b) sich durch ihr Verhalten mit dem Zwecke des Vereins
in Widerspruch setzen,

c) aufgrund nachträglicher Feststellung überhaupt nicht
aufnahmefähig waren.

Ausgeschlossen werden Mitglieder, welche sich den
Bestimmungen der Vereinssatzungen und den aufgrund
gültiger Beschlüsse der Jahresversammlung getroffenen
Anordnungen widersetzen und solche, die die Ruhe und
Ordnung in den Versammlungen des Vereins oder bei
öffentlichen Auftritten und Festlichkeiten durch ungebührliches
Betragen stören. Ausscheidende oder ausgeschlossene
Mitglieder haben keinen Anspruch auf das
Vereinsvermögen. Den Ausschluß eines Mitgliedes
bestimmt der Vorstand. Dieses ist dem Mitglied mittels
Einschreibebrief mitzuteilen. Dem Ausgeschlossenen
steht die Berufung gegen den Ausschluß binnen 8 Tagen
schriftlich an den Bataillonsvorstand offen. Wer freiwillig
aus dem Verein ausgetreten ist, kann nur nach vorherigen
Beschluß des Vorstandes wieder aufgenommen
werden und wird als neu aufgenommenes Mitglied
betrachtet. Der Austritt aus dem Verein ist dem Bataillon
schriftlich mitzuteilen.

§ 6 Aufnahme und Beiträge

Mitglied des Vereins kann jeder werden, der einen achtbaren
Lebenswandel führt. Jugendliche ab 12 Jahre werden
als Jungschützen geführt und mit Vollendung des 18.
Lebensjahres als Mitglied in den Verein aufgenommen.

Die Anmeldung zur Aufnahme muß bei dem kompanieführenden
Hauptmann schriftlich oder mündlich erfolgen.
Die Aufnahmegebühr wird in der Jahresversammlung
festgesetzt. Sie muss nach erfolgter Aufnahme entrichtet
werden. Die Eintragung in die Vereinsliste erfolgt
erst nach Zahlung der Aufnahmegebühr. Letztere wird
von den Kompanien an die Bataillonskasse abgeführt.
Der monatliche Mitgliedsbeitrag wird jeweils in der jährlichen
Jahresversammlung festgesetzt und ist in den einzelnen
Kompanien zahlbar. Von den Beiträgen haben die
Kompanien einen Teil an die Bataillonskasse abzuführen,
dies muß spätestens bis zum Vierteljahresschluß
unter Vorlegung des Kompaniekassenbuches geschehen.
Die Höhe des abzuführenden Beitragsteiles wird auf
Antrag in der Jahresversammlung festgesetzt.
Ist ein Mitglied wegen längerer schwerer Krankheit oder
wirtschaftlicher Verhältnisse mit der Zahlung der
Beiträge rückständig, so ist der Vorstand berechtigt, nach
vorher eingezogenen Erkundigungen demselben die
Beiträge zu stunden oder zu erlassen. Hinsichtlich der
Ernennung einer Ehrenmitgliedschaft und der damit ver-
bundenen Beitragsfreiheit entscheidet auf Antrag der
Vorstand von Fall zu Fall.

§ 7 Todesfall

Der Todesfall eines Mitgliedes sowie Tag und Stunde der
Beerdigung müssen frühzeitig dem Hauptmann der
Kompanie gemeldet werden. Dieser gibt die Meldung
weiter an das Bataillon. An der Beerdigung beteiligt sich
der Verein in möglicher Stärke und mit Fahne. Für ordnungsmäßige

Beteiligung bei der Beerdigung sorgt der Hauptmann der
Kompanie, dessen Mitglied der Verstorbene war.

§ 8 Versammlungen

Die Schützenversammlungen finden vierteljährlich
innerhalb des Bataillons statt. Die Jahresversammlungen
sowie die Jahreshauptversammlung werden durch
schriftliche Benachrichtigung unter Beifügung der
Tagesordnung mindestens 14 Tage vor dem Termin einberufen.
Die Versammlungen führt der 1. Vorsitzende, im
Fall seiner Verhinderung der stellvertretende Vorsitzende.
Ist auch dieser verhindert, von einem Mitglied des
Vorstandes. Jede ordnungsgemäß einberufene Jahresversammlung
oder Jahreshauptversammlung ist beschlussfähig,
Die Beschlüsse werden nach Stimmenmehrheit
gefaßt. Enthaltungen und ungültige Stimmen finden bei
der Feststellung von Abstimmungsergebnissen keine
Berücksichtigung. Bei Stimmengleichheit entscheidet die
Stimme des Vorsitzenden. Über sämtliche Versammlungen
ist ein Protokoll zu führen. In der Zwischenzeit
halten die Kompanien ihre Versammlungen nach Bedarf
ab. Die in den Kompanien vorkommenden Anträge oder
Vorschläge müssen dem Bataillonsvorstand unterbreitet
werden, sofern sie mit den Satzungen des Vereins nicht
in Einklang stehen. Die Einladungen zu den Versammlungen
erfolgen 14 Tage vorher schriftlich durch den
Vorstand.

§ 9 Wahl des Vorstand

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung
gewählt. Vorstandsmitglieder können nur Mitglieder des
Vereins werden. Die Mitglieder des Vorstands werden
jeweils nach Abschluß eines Jahres, in welchem der
Verein ein Schützenfest gefeiert hat, gewählt. Ein Vorstandsmitglied
bleibt bis zu einer Neuwahl im Amt. Bei
vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds kann
sich der Gesamtvorstand durch ein Ersatz- Vorstandsmitglied
aus dem Kreis der Mitglieder durch Vorstandsbeschluß
bis zur nächsten Mitgliederversammlung
ergänzen.
Der geschäftsführende Vorstand setzt sich zusammen
aus:

1. und 2. Vorsitzende
1. und 2. Geschäftsführer
1. und 2. Kassierer

Dem erweiterten Vorstand gehören der jeweilige
Kompanieführer, der geschäftsführende Kompaniehauptmann,
Schriftführer und Kassierer der Kompanien,
ferner der jeweilige Oberst und Major sowie der amtierende
Schützenkönig, Exkönige und der Königsadjutant
an. Der erweiterte Vorstand wird durch Beisitzer der

Kompanien in der Form erweitert, daß Stimmengleichheit
der Kompanien innerhalb des erweiterten Vorstandes
besteht.

Der 1. und 2. Vorsitzende vertreten den Verein nach
innen und außen, gerichtlich und außergerichtlich. Jeder
von ihnen ist allein vertretungsberechtigt.

§ 10 Offizierskorps

Die Offiziere der einzelnen Kompanien schlägt der
jeweilige Hauptmann dem Bataillonsvorstand zur
Ernennung vor. Der Königsadjutant wird vom
Vorsitzenden bzw. vom König selbst gewählt. Den
Oberstadjutant ernennt der Oberst. Jeder Offizier erhält
nach vollzogener Beförderung eine Emennungsurkunde
und verpflichtet sich zur Innehaltung der ihm vorgelegten
Vorschriften.

§ 11 Vorsitzender

Der Vorsitzende leitet die Versammlung nach parlamentarischen
Regeln, ohne im allgemeinen an strenges
Festhalten der Formen gebunden zu sein. Er ist befugt,
dem Sprechenden, wenn dessen Rede nicht angemessen
erscheint und ein Ordnungsruf ungeachtet bleibt, das
Wort zu entziehen. Weiter ist er berechtigt, die Versammlung
zu schließen, wenn dieselbe solchen Charakter
annimmt, daß sie zwecklos wird. Der Vorsitzende erteilt
dem Redner das Wort, ohne dasselbe erhalten zu haben,
darf kein Mitglied sprechen. Der Vorsitzende ist berechtigt,
mit Einverständnis eines weiteren Vorstandsmitgliedes
und des Kassierers, im Interesse des Vereins eine
Ausgabe bis zu 100,- € zu bewilligen. Höhere Ausgaben
bedürfen der Genehmigung des Vorstandes. In den einzelnen
Kompanien kann der Hauptmann mit dem
Geschäftsführer für den gleichen Zweck bis zu 30,bewilligen.

§ 12 Geschäftsführer

Der Geschäftsführer verfaßt über jede Versammlung eine
Niederschrift und legt dieselbe der nächsten Versammlung
zur Genehmigung vor. Besonders muß der
Geschäftsführer sämtliche gefaßten Beschlüsse der
Versammlung genau in die Niederschrift aufnehmen. Die
Niederschrift ist sodann vom Vorsitzenden und
Geschäftsführer zu unterzeichnen.

§ 13 Kassierer

Der Kassierer verwaltet das gesamte bare Vereinsvermögen.
Sämtliche Einnahmen und Ausgaben müssen
in das Kassenbuch eintragen werden. Jährlich wird die
Kasse von den gewählten Kassenprüfem geprüft und der
Kassen- und Prüfbericht in der nächsten Jahreshauptversammlung
bekannt gegeben. Der Vorstand hat das
Recht, jederzeit eine Prüfung der Kasse vorzunehmen.
Der Kassierer zahlt nur auf Anweisungen aus der Kasse,
wenn er vom Vorsitzenden oder dessen Stellvertreter
angewiesen wurde. Das Bargeld des Vereins ist bei einer
öffentlichen Sparkasse oder Bank zinsbar anzulegen.
Aus dem Barbestand des Vereinsvermögens können nur
Ausgaben im Interesse des Gesamtvereins gemacht werden
und zwar für jede Kompanie in gleicher anteiliger
Höhe. Besondere Ansprüche haben die einzelnen
Kompanien nicht.

§ 14 Vorstandssitzungen

Der Vorstand hält quartalsweise seine Sitzungen ab. Der
Vorsitzende beraumt solche an und leitet sie, oder wird
durch ein anderes Vorstandsmitglied vertreten. Er ist verpflichtet,
auf Wunsch der Hälfte der übrigen Vorstandsmitglieder,
eine außerordentliche Sitzung einzuberaumen.

§ 15 Vereinskennzeichen

Das Vereinskennzeichen besteht aus einer vorschriftsmäßigen
Mütze mit grün-weißem Band sowie der
Vereinsnadel. Die Mitglieder sind verpflichtet, diese bei
Versammlungen, Festen und dergl. gemäß dem Befehl
des Bataillons- bzw. Kompanieführers zu tragen. Derjenige,
der aus dem Offizierskorps ausscheidet, hat keine
Berechtigung mehr zum Tragen der Offiziersmütze.

§ 16 Schützenfest

Der Verein feiert in der Regel alle 3 Jahre ein
Schützenfest, verbunden mit Volksbelustigung.

§ 17 Satzungsänderung

Obige Satzung tritt am 9. März 2005 in Kraft. Es sind
damit alle früheren Satzungen und Beschlüsse aufgehoben.
Satzungsänderungen können nur mit Mehrheitsbeschluß
von 3/4 der anwesenden Stimmen erfolgen.

Der Vorstand